Vor vielen tausend Jahren entdeckten die Menschen zum ersten Mal eine Perle im Herzen einer Muschel, die ihnen als Nahrung dienen sollte. Seither gilt die Perle mit ihrem schimmernden Glanz als eines der wertvollsten und gesuchtesten Schmuckstücke

Kasumigaura Zuchtperle

Die Kasumigaura-Zuchtperle gehört zur neuen Generation der japanischen Süsswasser-Zuchtperlen, benannt nach dem Kasumigaura-See. Das besondere daran ist, dass ein runder Kern in die Muschel eingesetzt wird, woraus eine Perle von einer stattlichen Größe von 16 mm entsteht, die sozusagen perfekt rund ist. Die charakteristischen Farben sind hell- bis dunkelrosa, orange, violett, weiss bis hin zu purpur mit einem ausgezeichneten metallischen Lüster. Da es nur drei Farmen gibt und die Produktionsmengen gering sind, ordnet man sie den Raritäten zu. Die Nachfrage Übertrifft das Angebot bei Weitem.

Akoya Zuchtperle

Als Akoya-Zuchtperlen bezeichnet man die klassischen japanischen Zuchtperlen der Akoya-Auster („Pinctada Martensii“ und „Pinctada Fucata“). Sie gilt als eine der Ältesten bekanntesten Perlen und besticht durch ihre perfekt runden Formen und ihren brillanten Lüster (Glanz). Akoya-Zuchtperlen gibt es in den Größen von 2 bis 12 mm. Die Farbpalette reicht von Creme über Weiss-Rose bis Champagnerfarben.

Fiji Zuchtperle

Fiji steht für Südseeträume, für Schmuckliebhaberinnen steht Fiji für ganz andere Träume, die von den seltensten, kostbarsten und schönsten Zucht-Perlen der Welt und ihrer magischen Ausstrahlung handeln. Das Volumen einer Fiji-Jahresernte ist äußerst gering, das internationale Interesse umso größer und der Vertrieb ganz exklusiv. So kostbar und begrenzt im Angebot edle Fiji-Perlen sind, so exklusiv werden die Kunden auserwählt. Denn nur ausgewählte Partner mit ausgewiesener Perlen-Kompetenz und höchsten Qualitätsansprüchen gehören zum Handverlesenen Kundenkreis.

Keshi Zuchtperle

Sie wachsen im Meer und nicht in Binnengewässern, entstehen aber durch Zufall, wenn die Auster den eingepflanzten Kern abstossen kann. Zurückbleibende Gewebeteilchen werden dann mit Perlmutt umkapselt und es entstehen ungewöhnlich unregelmäßig geformte, meist etwas flachere Perlen bis zu einer Größe von 30 mm. Das Farbspektrum reicht von silberweiss über goldfarben bis zu silbergrau und schwarz. Keshi-Zuchtperlen gibt es als Akoya-Keshis, Süsswasser-Keshis, Südsee-Keshis und Tahiti-Keshis.

Tahiti Zuchtperle

Als Tahiti-Perlen bezeichnet man die Zuchtperlen der schwarzlippigen „Pictada Margaritifera“, die hauptsächlich aus französisch Polynesien stammen. Die Größe liegt zwischen 6 und 40 mm. Die Tahiti-Zuchtperle besticht durch ihre Farben von seilbergrau-grün bis hin zu schwarz mit irisierenden Nuancen wie grün oder peacock in ausgezeichnetem Lüster. Sie wird auch als „Königin der Perlenâ“ bezeichnet.

Südsee Zuchtperle

Hauptzuchtgebiete der Südsee-Zuchtperlen liegen in Australien, Indonesien und Tahiti. Südsee-Zuchtperlen werden mit Kern gezüchtet. Als Auster verwendet man die „Pinctada Maxima“ beziehungsweise die „Pinctada Mararitifera“. Die Farbpalette reicht je nach Zuchtgebiet von Weiss-Blau (Australien) über Creme-Gold (Indonesien/Philippinen) bis hin zu Hellgrau-Schwarz (Tahiti). Die Südsee-Zuchtperle erreicht eine Größe zwischen 8 und 40 mm und gehört zu den teuersten Zuchtperlen. Obwohl die Tahiti-Zuchtperle als eigene Zuchtperlenart behandelt wird, gehört sie ebenso wie die anderen zu den Südsee-Zuchtperlen. Zum Besseren Verständnis haben wir die Tahiti-Zuchtperlen als eigenstädige Perlenart dargestellt.